02.09.2019

Zeppelin-Ausstellung mit hohem Besucherandrang

Was haben der Zeppelin, Carl Berg, Alfred Colsmann und die Stadt Werdohl gemeinsam? Eine ungewöhnliche und ergreifende Ausstellung hat diese Verbindungen hervorgehoben.

In der Zeit vom 4. August bis 1. September fand im Kleinen Kulturforum im Werdohler Kulturbahnhof das LEADER-Projekt  "111 Jahre 'Der Tag von Echterdingen'. Das Zeppelin-Unglück und Werdohl" statt.

Bereits bei der Eröffnungsveranstaltung mit klassischem Zeppelinfrühstück platzte das Kleine Kulturforum aus allen Nähten. In der komplexen, aber greifbaren Ausstellung wurde den Besuchern die Verbindung der Zeppelin- und Aluminiumindustrie mit der Stadt Werdohl beleuchtet und viele spannende, noch nie gezeigte Objekte dargestellt.

Insbesondere das begleitende Rahmenprogramm lockte zahlreiche Besucher an. So hielt unter anderem die Marburger Ethnologin Susanne Kolbe einen Vortrag zu ihrem Buch „Am Berg gestrandet“, eine kurze und dramatische Geschichte eines Zeppelinluftschiffs, und Stefan Kolbe, Vorsitzender von WasserEisenLand, berichtete über die Bedeutung der Industriekultur als Standortfaktor in Südwestfalen. Für Kinder und Jugendliche wurde eine spezielle Führung durch die Ausstellung angeboten. So wurde aus Bilderbüchern vorgelesen und einige Exponate konnten mit den bloßen Hänen betrachtet werden.

Mit mehr als 300 Besuchern der Ausstellung zieht Moritz-Adolf Trappe vom Verein Zeppelinstadt Werdohl e.V. eine positive Bilanz und plant schon weitere Ausstellungen zu dem Thema. Das LEADER-Projekt wurde mit einer Fördersumme von 3.473,74 € unterstützt.